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Saratovtelefilm praesentiert...


Die Geschichte von dem Studio Saratovtelefilm beginnt vor fast 50 Jahren.  Seit dieser Zeit wurden von dem Studio Saratovtelefilm  hunderte von Kinofilmen, Dokumentarfilmen, Zeichentrickfilmen und Spielfilmen produziert. 




Mitte der 60-er Jahre wurde in den Filmateliers von Saratovtelefilm fast jedes Jahr ein Kurz - Spielfilm gedreht.  Die bekanntesten Filme  davon  sind z. B. :

"Pjat wstretsch" («Fuenf Begegnungen») (1965),
"Tschelowek Iwan Tschischikov" («Der Mensch Ivan Tschischikov»)  (1967),
"Gromoboj"  («Der Blitztreffer»)  (1968),
"Daleko do aprelja" ("Es ist noch lange Zeit bis zum April") (1969)  und
"Starik"  («Der Alte»)  (1969).

1970 fand in dem russischen Zentralen Fernsehen die Erstauffuehrung des Zweiteilers "Bez prawa na potschadu" ("Ohne Recht auf Gnade") statt. In den Filmen  spielten Studenten aus den Saratover Teathern sowie Studenten von der Slonov Teatherschule.

Diese Zeit zaehlt zu dem Hoehepunkt der Meisterschaft der Regiesseure L. Polonskij, M. Sverdlov, M. Kalinin   sowie  der Kameramaenner V. Abusjarov, V. Antonov, J. Beljakov.



Anfang der 70-er Jahre wurde die Spielfilmaufnahme auf dem Saratovtelefilm eingestellt, stattdessen bildete sich auf dem Saratovtelefilm die Produktion der Trickfilme. Am Anfang der Trickfilmproduktion stand A. Papschin, spaeter setzten diese Tradition J. Zabolotnev und E. Belaev fort.

Anfang der 90-er Jahre wurde  die Sendung des  4-Folgen Trickfilms "Kartinki po starinke", der  in einer unterhaltsamen Form das Leben der Stadt Saratov an der Schwelle des 19. - 20. Jahrhunderts zeigt, im russischen Zentralen Fernsehen zu einem Kulturereignis.

Die Produktion des Dokumentarfilms bildete  jedoch schon immer den Schwerpunkt der Arbeit von dem Studio Saratovtelefilm. Dank der Glanzleistung  der Regiesseure D. Lunkov, V. Gladyschev, J. Nagibin, A. Andreev   und der Kameramaenner V. Antonov und L. Lvov ist die Saratover Schule eine der besten in der russischen Fernsehdokumentalistik geworden.

Die erste grosse Anerkennung  der Arbeit des Studios Saratovtelefilm wurde das  Gran Prix des Vierten Union-Festivals der Fernsehfilme in Minsk 1971. Den Preis bekam ein Film von D. Lunkov "Starniza" ("Die Seite").



1979 Baku. Das Achte Union-Festival der Fernsehfilme. Der Preis des Verbundes der Kinematographen der UdSSR fuer den besten Film - Portraet wurde an D. Lunkov fuer den Film  "Nikolaj Kuleschov. Moja predsedatelskaja schizn"  ("Nikolaj Kuleschov. Mein Leben als  Vorsitzender")  verliehen.

Auf dem naechsten Filmfestival in der Stadt Alma - Ata wird die Ehrenurkunde der Jury und der Preis des Zentralkomitees des Leninkomsomolzen Kasachstans "Fuer den besten Film ueber die Jugendlichen"  dem Streifen von J. Nagibin " Aeti netipitschnye muschtschiny" ("Diese untuepische Maenner")  verliehen.

Spaeter wurde dieser Film auf dem 27. internationalen Filmfestival in Leipzig mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Und der Film des damals noch jungen  Regisseurs  A. Andreev   "Skoro ja sowsem ujdu is detstwa" ("Bald nehme ich ganz Abschied von meiner Kindheit") ueber die junge talentierte Dichterin Olga Lebeduschkina erhielt auf dem Unions- Film- und Jugendsendungenfestival in Kischinew den Preis des Schriftstellerbundes Moldawiens.



Am 12. April 1990 wurde das Studio Saratovtelefilm durch die Verordnung des staatlichen Fernseh - und Funks der UdSSR  in ein selbstaendiges staatliches Betrieb bei Fernseh- und Funkgesellschaft "Ostankino" reorganisiert. In dieser Zeit wurden ca. 50 Filme gedreht, viele von denen fanden eine hohe Beachtung der Kritiker und der Zuschauer, z. B.:

"Russkie nemtzy" (Russlanddeutsche")  (J. Nagibin, D. Lunkov),

"Derewenskie atlantidy" (Die Dorfatlantis") (V. Vinogradskij, J. Kluznikov),

"Russkaja pesnja"   («Das russische Lied»)  (A. Sapronov, V. Antonov, der Preis des Vierzehnten Unions - Fernsehfilmfestivals),

"Mir Jasnoj poljany" ("Die Welt von Jasnaja Poljana") (D. Lunkov),

"Aeto byla bolezn" ("Das war die Krankheit")  (M. Hamsin, A. Andreev),

"Utoli moja petschali" ("Troeste meine Traurigkeit") (J. Nagibin),

"Chwalynsk. Provinzialnye istorii" ("Hwalynsk. Geschichten aus der Provinz")   (L. Egorov)

und andere Filme.


Im Herbst 1991 veranstaltete Saratovtelefilm (zusammen mit der Fernseh- und Funkgesellschaft "Ostankino" und dem Kino "Ekran") in Saratov die letzten Vierzehnten Unions - Fernsehfilmfestspiele.


Seit 1995, ohne staatliche Auftraege fuer die Filmproduktion zu haben, dreht das Studio Saratovtelefilm weiter nach den Auftraegen der Betriebe, Firmen  und Organisationen.

Fuer den Autorfilm "Romantiki po professii"   («Die Romantiker von Beruf») -   ueber die Saratover Erdoelarbeiter  - wurde dem Direktor des Studios Saratovtelefilm, Herrn V. Kazakov, auf dem Russland - Wettberweb "Pegasus 98" in Moskau die Siegesurkunde und der Preis ueberreicht.

Auf dem 6. Russland - Wettbewerb "Umwelt Russlands 2001" in Syzran wurde dem Direktor des Studios Saratovtelefilm, Herrn V. Kazakov,  die Urkunde des Preistraegers fuer den Film "Rodniki Saratova"  («Die Saratover Quellen»)  ueberreicht.

2003 wurde die Gesellschaft mit beschraenkter Haftung Kino - Verlagszentrum "Saratovtelefilm"-"Dobrodeja"  gegruendet.



Heute

Zur  Zeit verfuegt das Studio Saratovtelefilm sowohl ueber die Aufnahme- als auch ueber die Tontechnik fuer die Produktion der Filme in dem Format Standart Betacam SP mit der weiteren Uebertragung in beliebige Formate.

Die einzigartige Filmausstattung und die moderne Videotechnik sowie die Meisterschaft der Regisseure und Kameramaenner erlauben es, die  Dokumentar-, Musik- und Trickfilme auf hohem Niveau herzustellen.

Das Studio dreht Filme ueber verschiedene politischen Richtungen und die Spitzenkandidaten.

Die Produktion der Werbefilme aller Art, darunter Trickfilmwerbung, die Produktion der Lehrfilme und die Herstellung der Musikvideos gehoeren ebenfalls zu den Taetigkeitsbereichen des Fernsehstudios Saratovtelefilm.

Das Studio Saratovtelefilm dreht Filme ueberall in Russland, sowie in den Laendern der ehemaligen Sowjetunion und im Ausland.

Das Studio Saratovtelefilm arbeitet erfolgreich an den Autorprojekten. Eine der letzten Errungenschaften des Studios Saratovtelefilm auf diesem Gebiet ist der Preis des Finalteilnehmers des Kinofestivals "TAEFI - 2003" in der Stadt Sotschi und des internationalen Kinofestivals "Wmeste" ("Zusammen") in der Stadt Jalta im Jahr 2005 fuer den Film "Wezde est swoj Lenin», или «Aech, Andruescha» ("Ueberall gibt es der eigene Lenin", oder "Ach, Andruescha!")      (V. Kazakov, V. Prjanikov).  In dem internationalen Kinofestival "Wmeste" ("Zusammen") nahmen 26 Staaten von Europa und Asien teil. Auf diesem Kinofestival wurden ca. 500 Filme vorgestellt. In dem Film "Wezde est swoj Lenin», или «Aech, Andruescha» ("Ueberall gibt es der eigene Lenin", oder "Ach, Andruescha!") hat die Juri insbesondere die Waerme und die optimistische Lebenswahrnehmung in dem Film gewuerdigt. Der Film handelt um einen erfolgreichen moskauer Unternehmer, Herrn Andrej Nowoschilov, der sein Heimatort - das Dorf Kuschumskij aus dem Bezirk Erschow Saratower Gebiet  - aus der wirtschaftlichen Notlage zu retten versucht. Der Film "Wezde est swoj Lenin», oder «Aech, Andruescha» ("Ueberall gibt es der eigene Lenin", oder "Ach, Andruescha!") bekam ausserdem die Ehrenurkunde und einen besonderen Preis der Agrarbewegung Russlands fuer die aktive Erlaeuterung des Lebens auf dem Lande.

Im Jahr 2006 erschien der Film "Newzjataja nota", oder "Potschemu gusary ne stanowjatsja oligarchami" - Drehbuchautoren: V. Kazakov, V. Prjanikov, Regie: V. Kazakov, Kameramann: V. Antonov. Der Film handelt um den erfolgreichen und "singenden" Direktor des Werks "Volgadiselapparat" AG Wjatscheslaw Pokrowskij, wie er zum Oberhaupt des Bezirks Marks gewaehlt wurde und dann sofort, als Ergebnis der Intrigen, in den Ruhestand geschickt wurde. Das ist der Film darueber, dass die 60-er - Generation von der heutigen Machtstruktur ungefragt geblieben ist.

Im August 2007 erschien der Dokumentarfilm "Bremja wlasti ili sagadka engelsskogo flera". Drehbuch und Regie: Valentin Kazakov und Valerij Prjanikov, Kamera: Vladimirr Antonov. Der 44-Minuten Film wurde im Portraet-Genre gedreht. Es handelt sich in diesem Film um den Leiter des Engels-Bezirks, Herrn Michail Lysenko. Die Dreharbeiten dauerten laenger als ein Jahr und wurden an den 260. Jahrestag von der Stadt Engels angeknuepft. Bei den Dreharbeiten wurde die Chronik aus den Film-Archiven des Studios Saratovtelefilm genutzt.

Im September 2007 wurden die Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm "50 zolotych sentjabrej" abgeschlossen. Der Film wurde zu dem 50. Jahrestag des Saratower Polygraphischen Kombinats gedreht.

Zur Zeit werden die Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm "Semlja Saratowskaja: ty sudba moja i bol moja" ("Saratover Land: Du bist mein Schicksal und mein Schmerz") gefuehrt.