1970 fand in dem russischen Zentralen Fernsehen die Erstauffuehrung des Zweiteilers "Bez prawa na potschadu" ("Ohne Recht auf Gnade") statt. In den Filmen spielten Studenten aus den Saratover Teathern sowie Studenten von der Slonov Teatherschule.
Diese Zeit zaehlt zu dem Hoehepunkt der Meisterschaft der Regiesseure L. Polonskij, M. Sverdlov, M. Kalinin sowie der Kameramaenner V. Abusjarov, V. Antonov, J. Beljakov.
Anfang der 70-er Jahre wurde die Spielfilmaufnahme auf dem Saratovtelefilm eingestellt, stattdessen bildete sich auf dem Saratovtelefilm die Produktion der Trickfilme. Am Anfang der Trickfilmproduktion stand A. Papschin, spaeter setzten diese Tradition J. Zabolotnev und E. Belaev fort.
Anfang der 90-er Jahre wurde die Sendung des 4-Folgen Trickfilms "Kartinki po starinke", der in einer unterhaltsamen Form das Leben der Stadt Saratov an der Schwelle des 19. - 20. Jahrhunderts zeigt, im russischen Zentralen Fernsehen zu einem Kulturereignis.
Die Produktion des Dokumentarfilms bildete jedoch schon immer den Schwerpunkt der Arbeit von dem Studio Saratovtelefilm. Dank der Glanzleistung der Regiesseure D. Lunkov, V. Gladyschev, J. Nagibin, A. Andreev und der Kameramaenner V. Antonov und L. Lvov ist die Saratover Schule eine der besten in der russischen Fernsehdokumentalistik geworden.
Die erste grosse Anerkennung der Arbeit des Studios Saratovtelefilm wurde das Gran Prix des Vierten Union-Festivals der Fernsehfilme in Minsk 1971. Den Preis bekam ein Film von D. Lunkov "Starniza" ("Die Seite").



